Jola Spezialschalter K. Mattil & Co. KG
Klostergartenstraße 11-20
D-67466 Lambrecht
Tel.: 06325/188 - 01

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Tauchsonden TSR ... und TSM ...

Magnetgesteuerte Regelgeräte für
die automatische Steuerung von Flüssigkeitständen


Tauchsonden TSR, RN und TSM

 

Hinweise zum Katalog:
Abweichungen gegenüber den Abbildungen und technischen Daten sind vorbehalten.
Hinweise zum Assistenten:
Es handelt sich hierbei um eine neu entwickelte Informations-Technologie.
Erfahrungsgemäß haben innovative Software-Anwendungen am Anfang eine
erhöhte Fehlerquote. Sollten Sie sich aufgrund des Auswahlergebnisses zu einer
Anfrage oder Bestellung entschließen, bitten wir Sie, hierzu ausschließlich das
von uns vorgesehene Formular zur Angebotsanforderung zu verwenden. Wir haben
dadurch die Möglichkeit, das Auswahlergebnis zu überprüfen. Danach setzen wir uns
umgehend mit Ihnen in Verbindung.

Hinweise zu den Geräten:
Die in diesen Unterlagen beschriebenen Geräte dürfen nur durch entsprechend
qualifiziertes Fachpersonal eingebaut, angeschlossen und in Betrieb genommen werden!

Die Angaben dieses Prospektes enthalten die Spezifikation der Produkte, nicht die Zusicherung von Eigenschaften.

Aufbau und Arbeitsweise der Tauchsonden TSR und TSM
Die Tauchsonden TSR und TSM besitzen ein Sondenrohr mit eingebauten Reedkontakten.
Der auf dem Sondenrohr frei bewegliche Schwimmer mit eingebautem Permanent-Magneten
betätigt die Reedkontakte beim Auf- und Abschwimmen.

Es ist zu beachten, dass es sich bei den Reedkontakten nicht um Kippschalter handelt,
sondern dass die Kontakte nur während der Beeinflussung durch den Magneten schalten.
Verlässt der Schwimmer einen Kontakt nach oben oder unten, so nimmt dieser wieder seine
Ursprungsstellung ein. Ein Halten der Kontakte ist jedoch durch Stellringe möglich, die den
Schwimmer daran hindern, weiter mit dem Flüssigkeitsspiegel zu steigen oder zu fallen.

Außer bei der Tauchsonde TSR/0/ED/E 6 kann bei den Tauchson den TSR und TSM, welche nicht für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen vorgesehen sind, kundenseitig für den jeweiligen Einsatzfall zwischen den Modellen TS./3/... und TS./1/... ausgewählt werden:

Modell
TSR/3/...
TSR/1/...
Anwendung
normale
Anwendungen
Schwachstrom-
anwendungen
Schaltspannung
Schaltstrom
Schaltleistung
AC/DC 24 V - 250 V
AC 100 mA - 2 A (0,4 A)
max. 100 VA
AC/DC 1 V - 42 V
AC 1 mA - 500 mA
max. 20 VA

VDE-Zeichen-
genehmigungen


+


Vorschrift für den Betrieb mit induktiver Last:
Bei Betrieb der Typen TSR mit induktiver Last ist parallel zur Erregerspule des Luftschützes
ein RC-Kombination von 0,22 µF+220 Ohm zu schalten.

Modell
TSM/3/R/E
TSM/1/R/E
Anwendung
normale
Anwendung
Schwachstrom-
anwendung
Schaltspannung
Schaltstrom
Schaltleistung
AC/DC 24 V - 250 V
AC 100 mA - 2 A(0,4 A)
max. 100 VA
AC/DC 1V - 42V
AC 1 mA - 500 mA
max. 20VA

VDE-Zeichen-
genehmigung


+


  
Vorschrift für den Betrieb mit induktiver Last: wie bei TSR
  
Hinweis:
Soll eine Tauchsonde TSR .. oder TSM .. zusammen mit einem Kontaktschutzrelais KR ..
verwendet werden, so ist die Tauchsondentype TSR/1/... bzw. TSM/1/... zu wählen.
Wir empfehlen Ihnen, diese Gerätekombination bei Ihrer Planung vorzusehen!
Typenübersicht:

1. Schaltbeispiel: Automatische Entleerung eines Behälters (Funktion Leerpumpen)
Der Schwimmer steigt mit dem Flüssigkeitsspiegel auf Maximalstand und beeinflusst den
Arbeitsstromkontakt (Schließer), der auf die Schütz-Magnetspule wirkt und beispielsweise
eine Pumpe in Gang setzt. Flüssigkeit wird abgepumpt. Bei Erreichen des Minimalstandes wird
der unten angeordnete Ruhestromkontakt (Öffner) betätigt, der den Schütz-Haltekreis unterbricht.
Schaltung also genau wie mit EIN-AUS-Drucktastern.

2. Schaltbeispiel: Automatische Befüllung eines Behälters (Funktion Vollpumpen)
Der Schwimmer sinkt mit dem Flüssigkeitsspiegel auf Minimalstand und beeinflusst den
Arbeitsstromkontakt (Schließer), der auf die Schütz-Magnetspule wirkt und beispielsweise
eine Pumpe in Gang setzt. Flüssigkeit wird eingepumpt. Bei Erreichen des Maximalstandes wird
der oben angeordnete Ruhestromkontakt (Öffner) betätigt, der den Schütz-Haltekreis unterbricht.
Schaltung also genau wie mit EIN-AUS-Drucktastern.

Beispiele für Standard-Lösungen

Standard-Lösungen mit 1 Schwimmer und Stellring über dem obersten Kontakt

  

Der oben angeordnete Stellring hält den Schwimmer beim obersten Kontakt fest, so dass
dieser nicht überfahren werden kann. Würde man diesen Stellring nicht setzen, könnte
beispielsweise bei einem Stromausfall und frei eindringender Flüssigkeit der Kontakt für
"Pumpe EIN" oder der Alarmkontakt überfahren werden, ohne dass es zum Einschalten der
Pumpe bzw. einer Alarmgabe käme. Dieses könnte zu einer Überflutung führen. Aus den
gleichen Gründen sollte die Sondenrohrlänge so bemessen sein, dass der Schwimmer bei
Erreichen des untersten Kontaktes auf der unteren Stellscheibe bzw. dem unteren Stellring
aufsitzt (Der empfohlene Abstand "unterer Kontakt - Sondenrohrende" ist dem Mindestabstand
gleich, siehe Technische Daten der einzelnen Typen TSR unter "Mindestabstände …").

Standard-Lösungen mit 2 oder mehr Schwimmern

 
Die Verwendung eines zusätzlichen
Schwimmers nebst dem entsprechenden Stellring
bewirkt, dass nicht nur der oberste und der unterste, sondern auch ein anderer wichtiger
Kontakt beim Über- bzw. Unterschreiten der Kontakthöhe durch die Flüssigkeit gehalten wird.
Je nach Schaltaufgabe können mehrere Schwimmer nebst den entsprechenden Stellringen
verwendet werden.

Bei der Festlegung der Kontakthöhe ist allerdings zu berücksichtigen, dass sich dort,
wo ein Schwimmer bei einem Kontakt durch einen Stellring arretiert wird, der
Mindestabstand zum durch einen separaten Schwimmer beaufschlagten nächsten
Kontakt je nach eingeplanten Schwimmern in unterschiedlichem Maße erhöht.
Genaue Abstände bitte bei uns erfragen!